Ein Gedanke zu „Bremer Freimarkt“

  1. Freimarkt Bremen – Bayernfesthalle

    Wir waren mit unserem Stammtisch am Wochenende (18.10. bis 19.10.2008) in Bremen auf dem Freimarkt, nach vorheriger Informationssuche (die nicht sehr umfangreiche Daten lieferte) entschlossen wir uns, in die Bayernfesthalle zu gehen. Hier teilten sich die Meinungen, es gab positive aber auch einige negative Eindrücke.

    Das Positive: Die Band Frontal spiele spitzenmäßige Musik, eine echt klasse Band, leider jedoch mit längeren Pausen, in denen sie von einer anderen Band (Die Tramps) auf der Bühne gegenüber vertreten wurde. Diese Band spielte dann das „Beste“ von Elton John und Elvis Presley – grausam, die Stimmung sank um 100%, irgendwann hat denen dann wohl einer gesagt, dass dies ein Paryzelt ist und kein Bluesfestival, der Sänger wurde getauscht und es war bis zum Ende der Pause von Frontal erträglich. Das Bier (Haake-Beck) schmeckte gut, die Bedienungen waren flott und freundlich, die Gläser waren auch voll (was nicht immer überall üblich ist). Was aber der Hammer war, wir haben es noch nie erlebt, waren zwei Sachen, die Security und die Toilettenwagen. Die Security hat im Auftrag von Festwirt Uwe Hölzgen jeden, der auch nur den Versuch startete mal auf die Bank zu steigen und Stimmung zu machen sofort heruntergezerrt und mit Verwarungen versehen, wir dachten, das erledigt sich bald von selbst, als überall Leute (bei einer sau geilen Stimmung durch die Band) auf die Bänke stiegen, und die Security die Masse eh nicht mehr in den Griff bekam, aber, dann musste die Band offiziell verkünden „von den Bänken, oder die Musik hört auf“, das war der Hammer (der Band war es merklich unangenehm), das haben wir noch auf keinem anderen Fest erlebt, was wollen die denn mit Gästen, nur Geld machen, was man an den Toiletten noch krasser gesehen hat. Es gab für das ganze riesige Zelt zwei kleine Toilettenwagen von der Größe (5 Stehplätze, eine Kabine – bei den Männern) die Schlangen standen bis ins Zelt, und weil die Leute dann natürlich um so dringender mussten, hat man keinen rein gelassen, der nicht 50 Cent bezahlt, Leute die kein Geld dabei hatten, mussten leider nochmal ins Zelt zurück und sich neu anstellen, unfassbar, sowas ist eigentlich verboten und sollte Folgen haben. Einlassdrehkreuze an einem Toilettenwagen, der den Namen nicht verdient. Das Beste ist, einige mussten so dringend, dass sie einfach so in den Klowagen sind, dann kam die Security und hat den Einlass kontrolliert. So gut die Band und so prima die Bedienungen auch waren, was sich dieser Festwirt mit seiner Security und seinen Klowagenabzocken erlaubt, sollte nicht weiter unterstützt werden, es gibt andere Volksfeste und andere Zelte, wo man den Abend nicht zu einem Drittel mit anstehen vor Klowagen verbringen muss, sondern ausgelassen feiern kann, man lässt ja auch schliesslich einiges an Geld da.

    Leute, die München, Canstatt oder andere Feste kennen, werden hier nicht glücklich werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert